Woyzeck

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Lektürehilfe zu Woyzeck


Das Drama von Georg Büchner „Woyzeck“ wurde 1879 veröffentlicht. Die Hauptfigur des Stückes ist der einfache Soldat Woyzeck. Er hat einen Sohn, Christian, mit Marie, seiner Geliebten. Er versucht, den Lebensunterhalt für seine Familie zu verdienen. Aus Geldnöten arbeitet er als Handlanger für den Hauptmann und stellt sich dem Regimentsarzt für wissenschaftliche Experimente zur Verfügung. Drei Monaten lang darf er ausschließlich Erbsen essen. Der Hauptmann und der Doctor nutzen ihn aus und demütigen ihn gleichzeitig. Er erträgt diese Erniedrigungen, weil er Marie von ganzem Herzen liebt. Marie ist aber von dem Leben, das Woyzeck ihr bietet, enttäuscht und träumt vom sozialen Aufstieg.
Eines Tages zieht das Regiment vorbei. Voran geht der attraktive Tambourmajor, der prompt Marie bemerkt und hofiert. Marie und der Tambourmajor haben anschließend eine Affäre. Durch Anspielungen des Hauptmannes kommt Woyzeck dahinter. Woyzeck ist durch die einseitige Ernährung erkrankt. Auch die Erniedrigungen des Hauptmannes und des Doctors machen ihm zu schaffen. Maries Untreue lässt ihn endgültig sein inneres Gleichgewicht verlieren. Er ist nicht mehr Herr seiner Sinne. Bei einer Tanzveranstaltung sieht Woyzeck Marie zusammen mit dem Tambourmajor und lässt sich auf eine Schlägerei mit dem ihm physisch überlegenen Tambourmajor ein, die er verliert.
Woyzeck zieht sich in seine Kaserne und zu seinem Freund Andres zurück und schüttet diesem gewissermaßen sein Herz aus. Andres kann ihm leider nicht weiterhelfen. Woyzecks psychische Verwirrung nimmt zu. Er hört Stimmen, die ihm befehlen, Marie zu töten. Er kauft bei einem Trödler ein Messer und lockt Marie zu einem Teich, unter der Vorgabe, mit ihr sprechen zu wollen. Er sticht auf sie ein und lässt sie tot liegen. Später geht er in ein Wirtshaus. Dort wird das Blut an Woyzecks Ärmel bemerkt. Woyzeck stürmt aus dem Gasthaus und begibt sich auf die Suche nach dem Messer. Er findet es am Tatort und wirft es in den Teich. Er bildet sich ein, dass er das Messer noch sehen kann, geht ins Wasser, fischt es wieder heraus und wirft es noch weiter in den See hinaus. Er sieht das Messer noch immer als einen „weißen Fleck“, taucht abermals, um es dann noch tiefer in den See zu werfen. Er ertrinkt dabei!

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Autor

Georg Büchner

Karl Georg Büchner (geboren am 17. Oktober 1813 in Goddelau...

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