Tschick

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Lektürehilfe zu Tschick


Der vierzehnjährige Maik Klingenberg sitzt auf einer Station der Autobahnpolizei. Als ihm bewusst wird, dass er verletzt ist, wird er ohnmächtig. Er wird ins Krankenhaus gefahren und denkt dort zurück an die Ereignisse, die ihn in die jetzige Situation gebracht haben.

 

Alles beginnt damit, dass Tatjana Cosic, das „schönste Mädchen der Welt“, sich nicht für ihn interessiert, und Tschick neu in die Klasse kommt, ein Russlanddeutscher, von dem man munkelt, er habe Beziehungen zur russischen Mafia.

 

Es ist Tschick, der Maik in einem geklauten Auto zu Tatjanas Geburtstagsparty bringt, zu der er nicht eingeladen wurde. So kann er ihr doch noch sein Geschenk, eine Zeichung von Beyoncé, überreichen.

 

Die Sommerferien haben gerade begonnen, Maiks Mutter ist in einer Entzugsklinik und Maiks Vater auf „Geschäftsreise“ mit seiner Assistentin. Da beschließen Tschick und Maik, in die Walachei zu fahren, zu Tschicks Onkel. Doch ohne GPS und Landkarte gestaltet sich das schwierig, und die Fahrt entwickelt sich zu einer Odyssee, auf der sie den unterschiedlichsten Menschen begegnen.

 

Sie treffen zum Beispiel den zwölfjährigen Friedemann und seine Familie, die unglaublich viel wissen, nur nicht, wo der einzige Supermarkt im Dorf ist.

 

Sie begegnen der schmutzigen, stinkenden Isa auf einer Müllhalde und sind genötigt, sie im Auto mitzunehmen, weil sie ihnen geholfen hat, Benzin zu klauen. Sie fahren zu dritt ins Gebirge und baden in einem Bergsee, wo Isa sich bedenkenlos auszieht, um sich zu waschen. In einem romantischen Augenblick fragt sie Maik, ob er mit ihr schlafen wolle. Er sagt zwar Nein, doch durch Isa beginnt Tatjanas Bild, langsam in seinem Kopf zu verblassen.

 

Gemeinsam erklimmen Maik, Tschick und Isa den Berggipfel und kommen zu einer kleinen Holzhütte, in die Besucher seit über hundert Jahren ihre Namen geschnitzt haben. Tschick schnitzt auch ihre Initialen und die Jahreszahl in das Holz. Alle drei schwören sich, dass sie sich in fünfzig Jahren genau an dieser Stelle wieder treffen. Kurz darauf steigt Isa in einen Reisebus Richtung Prag, und Maik und Tschick sind wieder alleine.

 

In einem verlassenen Dorf an einem Tagebau treffen sie den alten Horst Fricke, der erst auf sie schießt und sie dann auf eine Limonade einlädt. Er zeigt ihnen alte Fotos von sich und seiner Jugendliebe Elsa und behauptet, sie seien Kommunisten gewesen. Gleichzeitig verkündet er stolz, wie viele Russen er im Krieg abgeschossen habe.

 

Auf der Flucht vor der Polizei fährt Tschick eine steile Böschung hinunter, und der Wagen überschlägt sich. Eine nilpferdartige Frau mit Feuerlöscher kommt ihnen zu Hilfe, lässt den Feuerlöscher aber unglücklicherweise auf Tschicks Fuß fallen, sodass er eingegipst werden muss. Vom Krankenhausfenster sieht Maik aber den Lada wieder. Doch da Tschick das Gaspedal nicht mehr bedienen kann, muss Maik das Fahren übernehmen.

 

Sie fahren hinter einem Schweinetransporter her, als dieser ins Schleudern kommt und umfällt. Die beiden Jungen überstehen den Zusammenprall und befreien sich aus dem Auto. Tschick läuft humpelnd davon, und Maik, der unter Schock steht, wird von einem Autobahnpolizisten mitgenommen.

 

Erst am Tag der Gerichtsverhandlung sieht Maik Tschick wieder. Vor dem Richter nehmen sie sich gegenseitig in Schutz, und der Richter spricht milde Urteile. Tschick bleibt im Jugendheim, und Maik muss dreißig Arbeitsstunden ableisten.

 

Nach einiger Zeit erhält Maik einen Brief von Isa, die nach Berlin kommen und ihn treffen will. Da hört er, wie seine betrunkene Mutter Möbel in den Swimmingpool wirft. Er hilft ihr, die Einrichtung ins Wasser zu beförden, und am Ende springen sie beide selbst in den Pool. Von unten betrachtet Maik die schwimmenden Möbel und die Gesichter zweier Polizisten, die nach dem Rechten sehen. Dabei denkt er an die Ereignisse des vergangenen Sommers, an Tschick und Isa.

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Autor

Wolfgang Herrndorf

Wolfgang Herrndorf (geboren am 12. Juni 1965 in Hamburg) war ein deuts...

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Kommentare

  1. Niklas meint:

    Es steht: Gemeinsam erklimmen Tschick, Maik und TATJANA den Berggipfel. Nur war es nicht Tatjana sondern Isa. Sonst gut

  2. Nicola meint:

    Echt gute Zusammenfassung! Z.T. sehr schön ins Detail geschrieben, an denen Stellen die „Wichtig“ sind.

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