Schöne neue Welt

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Lektürehilfe zu Schöne neue Welt


 

Aldous Huxleys Roman „Schöne neue Welt“ beginnt im Jahr 632 nach Ford und spielt in einem utopischen, hoch entwickelten Weltstaat. Die Menschen werden künstlich in Flaschen erzeugt und sind in fünf Kasten eingeteilt. Nach ihrer Entkorkung im Labor durchlaufen sie, entsprechend ihrer Kaste, eine spezifische Normung, um später optimal auf ihr Leben vorbreitet zu sein.

 

Alle Bürger des Staates sollen glücklich sein. Dies wird unter anderem durch die frei zugängliche Droge Soma und Sex als Freizeitsport gewährleistet. Sigmund Marx, ein Alpha-Plus, der allerdings nicht das typische Aussehen eines Alphas hat, sticht aus der Masse anderer Alphas heraus. Er arbeitet zusammen mit Henry Päppler und Lenina Braun in der Brut- und Normzentrale. Sigmund lädt Lenina ein, mit ihm eine Wildenreservation in Mexiko zu besuchen, in der wilde, unzivilisierte Menschen leben.

 

Bevor die beiden allerdings abreisen können, braucht Marx noch die Zustimmung seines Chefs, des Direktors der Brut- und Normzentrale. Der erzählt Marx, dass auch er einmal diese Reservation mit seiner damaligen Freundin besucht habe. Sie sei dort aber verschwunden und nie mehr gesehen worden. Erschrocken über seine persönliche und emotionale Geschichte, die er Marx gegenüber preisgegeben hat, bedroht der Direktor ihn. Trotzdem unterschreibt er die Einwilligung für die Reise.

 

Lenina und Sigmund brechen anschließend zur Wildenreservation auf. Dort treffen sie Michel, der sie mit seiner Mutter Filine bekannt macht. Filine ist die ehemalige Freundin des Direktors, die damals in der Reservation verschwand. Sie hat sich nicht zurück in die Zivilisation getraut, weil sie schwanger war und ein Kind geboren hat. Sigmund erkennt seine Chance, dem Direktor eins auszuwischen. Er nimmt die beiden mit nach Berlin und präsentiert dem Direktor vor allen Mitarbeitern der Zentrale dessen Exfreundin. Diese berichtet ihm dann, dass er einen Sohn habe. Dem Direktor ist die ganze Situation so peinlich, dass er flüchtet.

 

Sigmund kann dadurch seine Entlassung abwenden und ist jetzt sogar ein gefragter Mann. Alle neugierigen Menschen, die Michel, den „Wilden“, kennenlernen wollen, müssen sich an ihn wenden. Er organisiert Partys für die Elite der Gesellschaft. Michel hingegen findet die schöne neue Welt verwirrend und abstoßend. Seine Mutter hatte ihm von dieser Welt immer vorgeschwärmt, doch er findet den Somakonsum und die Freizügigkeit der Menschen widerlich.

 

Michel hegt Gefühle für Lenina. Ihm fällt es aber schwer, sie offen zu zeigen. Als Lenina ihn verführen möchte, lehnt Michel ab. Er gesteht ihr zwar seine Liebe, wird gleichzeitig aber auch gewalttätig und stößt sie von sich, weil sie seine Gefühle nicht versteht.

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