Homo faber

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Lektürehilfe zu Homo faber


Der schweizerische New Yorker Walter Faber ist ein Rationalist. Er denkt sachlich, wenn andere empfinden. Er analysiert logisch, wenn andere fasziniert schwärmen. Die Vernunft ist für ihn das Wichtigste. Doch eine Reihe von Zufällen bringt sein Leben völlig außer Kontrolle. Zum Schluss muss Faber erkennen, dass er außerstande ist, seine Entscheidungen im Leben rein rational zu treffen und alles zu kontrollieren.

 

Der Icherzähler berichtet über die Ereignisse der letzten drei Monate:

 

Auf einer Dienstreise lernt der fast fünfzigjährige Faber den Deutschen Herbert Hencke kennen. Hencke ist auf dem Weg nach Guatemala, um seinen Bruder Joachim zu besuchen, einen alten Studienfreund Fabers. Die beiden überleben einen Flugzeugabsturz. Spontan reist Faber mit Herbert zusammen nach Mexiko, statt seine Dienstreise als Turbineningenieur durchzuführen. Bei einem Ausflug nach Guatemala stellt sich heraus, dass Joachim Selbstmord begangen hat.

 

Die Geschichte könnte zu Ende sein, doch sie fängt für Faber erst an. Wieder zu Hause in New York ist er genervt von seiner Geliebten Ivy. Er entscheidet sich, anstatt mit ihr eine Woche gemeinsam zu verbringen, für eine lange Schiffsreise zu einem Arbeitstermin nach Paris.

 

Auf der Schiffsreise lernt Faber Elisabeth (Sabeth) kennen, für die er sich sehr interessiert. Nachdem er der dreißig Jahre jüngeren Frau auf dem Schiff einen Heiratsantrag macht, trifft er sie im Louvre wieder und fährt mit ihr nach Italien. Eine Liebesbeziehung entwickelt sich zwischen den beiden.

 

Doch das Glück hält nicht lange an. Elisabeth will ihre Mutter Hanna besuchen und fährt dazu mit Faber zusammen nach Griechenland. Was sie nicht weiß: Ihre Mutter, die später mit Joachim verheiratet gewesen war, war zuerst Fabers Freundin. In Griechenland wird Elisabeth von einer Schlange gebissen. Im Krankenhaus in Athen trifft Faber Hanna wieder.

 

Hanna verrät Faber, dass er Elisabeths Vater ist. Kurz darauf stirbt Elisabeth an einer unentdeckten Kopfverletzung vom Sturz nach dem Schlangenbiss.

 

Faber unternimmt viele Reisen und beschließt in Havanna, sein Leben zu ändern. Er kehrt zurück nach Athen, um mit Hanna zusammen zu sein. Bevor er dies allerdings kann, muss er noch eine schwere Krankheit überleben: Faber leidet an Magenkrebs. Am Tag der Operation endet der Bericht.

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Autor

Max Frisch

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich, als Sohn des Architekten Bruno F...

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