Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Die Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ berichtet von einer jungen Frau, die auf einer Tanzparty einen jungen Mann kennenlernt, mit dem sie später die Nacht verbringt. Am folgenden Tag stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen gesuchten Verbrecher handelt. Daraufhin wird ihre Wohnung von bewaffneten Polizisten gestürmt.

 

Sie wird zum Verhör abgeführt und obwohl sie beteuert, den Mann erst am Abend zuvor kennengelernt zu haben, wird ihr unterstellt, seine Komplizin zu sein. Am folgenden Tag veröffentlicht die ZEITUNG einen Artikel über Blum, in dem falsche Anschuldigungen und vertrauliche Informationen aus dem Verhör enthalten sind. Von diesem Zeitpunkt an beginnt der gesellschaftliche Abstieg von Katharina Blum und von den ihr nahestehenden Menschen.

 

In systematischer Weise vernichtet die ZEITUNG durch ihre Artikel die Existenz der jungen Frau. Daraufhin bietet sie dem federführenden Reporter Tötges ein Exklusivinterview an, zu dem sie ihn in ihre Wohnung einlädt. Dort aber erschießt sie ihn, als er sie sexuell bedrängt, und stellt sich anschließend freiwillig der Polizei. In der Folgezeit leiden ihre Bekannten und Freunde weiterhin unter den Artikeln der ZEITUNG, die das Ehepaar Blorna, für das Blum als Hauswirtschafterin arbeitete, bis in den finanziellen und gesellschaftlichen Ruin treibt.

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