Der kleine Prinz

Die 1943 erschienene Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine Saint-Exupéry handelt von einem Piloten, dem Icherzähler, der nach einer Flugzeugpanne in der Wüste die Bekanntschaft des kleinen Prinzen macht, der von einem anderen Planeten stammt. Bei ihrer ersten Begegnung zeichnet der Erzähler dem kleinen Prinzen ein Schaf. Damit freunden sie sich an. Tag für Tag erfährt der Erzähler mehr von der Heimat und der Reise des kleinen Prinzen.

 

Der kleine Prinz stammt vermutlich von einem fernen Asteroiden, wo er zusammen mit drei Vulkanen und einer Blume wohnt. Er hat seinen Planeten verlassen, weil er zu viele Differenzen mit seiner eitlen und anspruchsvollen Blume hatte. Auf seiner Reise besuchte er sechs Planeten und traf dabei merkwürdige, einsame Figuren: einen König, einen Eitlen, einen Säufer, einen Geschäftsmann, einen Laternenanzünder und einen Geographen.

 

Auf der Erde angekommen, trifft der kleine Prinz zunächst auf eine Schlange, die ihm anbietet, ihm eines Tages zu helfen, falls er sich zu sehr nach seinem Planeten sehnen würde. Er kommt anschließend in einen Rosengarten, in dem er viele Blumen sieht, die genauso aussehen wie seine Blume daheim. So realisiert er, dass die Blume, die er immer für einzig gehalten hat, nur eine gewöhnliche Rose ist, und weint.

 

Daraufhin trifft er auf den Fuchs, der von ihm gezähmt werden möchte und ihm so zeigt, was es bedeutet, Freundschaft zu schließen. Zum Abschied verrät der Fuchs dem kleinen Prinzen noch sein Geheimnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ So erkennt der kleine Prinz, dass seine Rose trotzdem einzig ist.

 

Nachdem der kleine Prinz seine Geschichte erzählt hat, ist der Wasservorrat des Erzählers aufgebraucht. Aus diesem Grund macht er sich mit dem kleinen Prinzen auf die Suche nach einem Brunnen, den sie schließlich auch finden. Der kleine Prinz möchte zurück auf seinen Planeten und verabredet sich mit der Schlange, die ihm dabei helfen kann.

 

Der Pilot hat unterdessen sein Flugzeug repariert. Er ahnt, dass der kleine Prinz zu seinem Planeten zurückkehren will, und verabschiedet sich wehmütig von ihm. Das Einzige, was ihm bleibt, ist die sehnsüchtige Betrachtung des Sternenhimmels, in der Hoffnung, dass sich der kleine Prinz dort irgendwo befindet. Am Schluss bittet der Erzähler die Kinder, sich bei ihm zu melden, falls sie dem kleinen Prinzen begegnen sollten.

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