Morton Rhue

Der amerikanische Schriftsteller Morton Rhue wurde am 5. Mai 1950 in New York City geboren. Morton Rhue ist jedoch nur sein Künstlername. Mit bürgerlichem Namen heißt er Todd Strasser.

 

Rhue wuchs auf Long Island auf. Nach seinem High School Abschluss studierte er zunächst am College in New York. Doch er brach das Studium wieder ab. Nach einem längeren Aufenthalt in Europa, wo er sich als Straßenmusiker versuchte, fing er das Studium der Literatur am College in Wisconsin an und machte hier im Jahr 1974 seinen Abschluss. Danach arbeitete er als Zeitungsreporter und Werbetexter. Zu dieser Zeit wurden seine ersten Erzählungen publiziert.

 

Im Jahr 1978 erschien sein Jugendroman-Debüt „Angel Dust Blues“. Von den Einkünften des Buchverkaufs kaufte Morton Rhue sich eine Glückskeksfabrik. Diese sicherte ihm einige Jahre lang seinen Lebensunterhalt. Viele seiner Werke befassen sich mit den Themen Armut, Drogenprobleme, Gewalt und Gruppenzwang.

 

1981 wurde sein weltberühmter Roman „Die Welle“ (eng. „The Wave“) veröffentlicht. Der Inhalt dieses Romans basiert auf einer wahren Begebenheit. Des Weiteren gab er in demselben Jahr seinen Roman „Friends till the End“ heraus und er heiratete Pamela Older, mit der er zwei gemeinsame Kinder hat. Heute lebt er mit seiner Familie in New York.

 

Auch in den folgenden Jahren veröffentlichte Morton Rhue weitere Jugendromane, darunter „Give a Boy a Gun“ (2000), „Thief of Dreams“ (2003) und „Boot Camp“ (2007). Für einige seiner Werke erhielt er Auszeichnungen zum Beispiel den „New York State Library Association Award for Outstanding Children’s Literatur” im Jahr 1995.

 

Der Roman „Die Welle“ steht auch in deutschen Schulen häufig auf dem Lehrplan und wurde sogar von dem deutschen Regisseur Dennis Gansel verfilmt. Der Kinofilm erschien 2008 mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle.