Max Frisch

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich, als Sohn des Architekten Bruno Frisch und seiner Ehefrau Karolina geboren.

 

Von 1924, bis zum Beginn des Germanistikstudiums 1930 an der Universität in Zürich, besuchte er das Realgymnasium des Kantons. Bereits zu dieser Zeit verfasste er seine ersten Texte. 1931 begann er eine Tätigkeit als Journalist. Nur ein Jahr später starb sein Vater und Max Frisch brach das Studium wieder ab. 1936 begann er mit einem Architekturstudium. Trotzdem gab er das Schreiben nicht vollständig auf. Bereits ein Jahr später erschien seine Erzählung „Antwort aus der Stille“. Unter dem Zweiten Weltkrieg war er Angehöriger der Artillerie der Schweizer Armee. Ein Jahr nach Kriegsbeginn erhielt er eine Anstellung als Architekt. 1942 heiratete er Gertrud Constanze von Meyenburg. Die beiden bekamen drei gemeinsame Kinder. Frisch begann, an seinen ersten Dramen zu arbeiten. Einige seiner Stücke wurden zum ersten Mal am Theater aufgeführt. Trotzdem arbeitete er weiterhin als Architekt. Erst 1955 verkaufte Frisch sein Architekturbüro und arbeitete nur noch als freier Schriftsteller. Zwei Jahre später erschien sein berühmter Roman „Homo Faber“. 1959 ließ er sich von seiner Frau scheiden und lebte zunächst von 1960 bis 1962 mit Ingeborg Bachmann zusammen.

 

Max Frisch war ein sehr aktiver Schriftsteller. Er veröffentlichte in seinem Leben viele Erzählungen, Romane, Tagebücher, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Außerdem bereiste er viele verschiedene Länder und Kontinente. Für sein Schaffen erhielt er allerhand Auszeichnungen – so zum Beispiel 1954 den Wilhelm-Raabe-Preis, 1958 den Georg-Büchner-Preis und 1982 die Ehrendoktorwürde der City University of New York.

 

Max Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.