John Boyne

Der irische Schriftsteller John Boyne wurde am 30. April 1971 in Dublin geboren.

 

Seine Begeisterung für Literatur erwachte bereits sehr früh. Bei einem der wöchentlichen Familienbesuchen in der örtlichen Bücherei stieß der junge Boyne auf die Werke des Schriftstellers Enid Blyton und war sofort begeistert. Auch die Autoren Charles Dickens und C. S. Lewis weckten seine Begeisterung für die Literatur und nach einem Krankenhausaufenthalt im Alter von 12 Jahren, begann Boyne selbst seine ersten Kurzgeschichten und Gedichte zu verfassen.

 

Nach seinem Schulabschluss studierte er englische Literatur in Dublin und später studierte er des Weiteren Kreatives Schreiben. Er schrieb trotzdem an seinen eigenen Geschichten weiter.

 

2000 erschien Boynes erste Novelle „The Thief of Time“. Einen seiner größten literarischen Erfolge feierte er mit dem Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ (Erscheinungsjahr 2006). Das Werk befasst sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust. Hier werden die Grausamkeiten des Holocaust aus der Sicht eines Kindes beschrieben. Der Roman wurde ein internationaler Erfolg und in 46 Sprachen übersetzt.

 

Insgesamt hat Boyne mehrere Romane und über 70 Kurzgeschichten veröffentlicht.

 

Für sein literarisches Schaffen wurde er unter anderem mit dem Curtis Brown Award (1995), dem Orange Reader’s Group Prize (2009) und dem Irish Book Award (2014) ausgezeichnet.