Daniel Kehlmann

Der österreichisch-deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann wurde am 13. Januar 1975 in München als Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler geboren. Sein Großvater war der österreichische Schriftsteller Eduard Kehlmann.

 

Daniel Kehlmann machte seinen Schulabschluss an einer Privatschule in Wien und fing danach im Jahr 1981 das Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Wien an.

 

Kehlmann feierte bereits 1997 im Alter von zweiundzwanzig Jahren sein Romandebüt mit dem Werk „Berholms Vorstellung“.

 

Nach dem Studium folgten Poetikdozenturen an unterschiedlichen Hochschulen und er nahm eine Stelle als Literaturkritiker für beispielsweise die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel an.

 

Im Jahr 2003 feierte er seinen ersten großen Erfolg mit dem Roman „Ich und Kaminski“. Seinen nationalen und internationalen schriftstellerischen Durchbruch erreichte er jedoch erst 2005 mit dem Roman „Die Vermessung der Welt“. Der Roman erreichte bereits kurz nach der Veröffentlichung Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste und wird als einer der größten Erfolge der deutschen Nachkriegsliteratur gefeiert.

 

Neben zahlreichen Romanveröffentlichungen schrieb Kehlmann unter anderem auch das Essay „Wo ist Carlos Montúfar?“ (2005), die Novelle „Der fernste Ort“ (2001) und das Bühnenstück „Geister in Princeton“ (2011).

 

Für sein schriftstellerisches Können wurde Kehlmann unter anderem 2006 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und 2008 mit dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet.